Sie sind hier:

Lagerung von Gummiködern

Deformationsgefahr

Weichplastikköder bestehen zum ganz überwiegenden Teil aus PVC mit einem gewissen (recht hohem) Anteil Weichmacher. Das ist auch bei unseren Ködern so. Allerdings gibt es bei der Qualität der Ausgangsstoffe sowie der chemischen Zusammensetzung der Weichmacher erhebliche Unterschiede. Unsere Materialien stammen aus den USA, was sicher mit die beste Quelle für hochwertige und schadstoffarme Produkte ist, wenn man an die teils extremen Produkthaftungsgesetze dort denkt.
Der innere Aufbau nun , also das in Weichmacher gelöste PVC, verursacht aber eine Eigenschaft der meisten Gummiköder, nicht nur unserer, der man als Angler Beachtung schenken sollte.
Liegt so ein Köder für länger Zeit zum Beispiel mit abgeknicktem Schwanz oder extrem verbogenem Körper in der Kiste eines Anglers, dann nimmt der Köder diese Form an und wird dann nicht mehr gerade und sauber laufen. Die Schlussfolgerung ist, die Köder möglichst so auf einer Fläche abzulegen, wie sie später im montierten Zusatnd aussehen sollen oder (besser), sie mit dem Schwanz nach unten aufzuhängen.
Im letzteren Fall ist es auch unmöglich, dass austretender Weichmacher vom Untergrund aufgesaugt wird bzw. dort sogar Schaden anrichtet, wenn der Untergrund aus weichmacherlöslichem Kunststoff besteht. Zum Glück sind seit etlichen Jahren Köderboxen eigentlich immer weichmacherresistent.
Bei Jigs, an denen die Köpfe noch montiert sind, ist es natürlich das Einfachste, sie am Kopf aufzuhängen.

Pigmente

In den Ködern sind verschiedene Pigmente verarbeitet, die die Grundfärbung des Materials erzeugen. Außerdem sind oft auch auf der Außenseite der Köder Lacke verarbeitet, die die Mehrfarbigkeit ermöglichen. Bei den verwendeten Pigmenten gibt es völlig inerte, die fest im Gefüge des Ködermaterials verankert sind und es gibt "wanderfähige" Pigmente, die innerhalb der Weichmachermatrix beweglich sind. Solche letztgenannten Pigmente können auch schon mal nebenliegende Köder verunstalten, wenn direkter Kontakt gegeben ist. Eine räumlich vereinzelte Aufhängung verhindert diese Effekte.

Geruch

Normalerweise besitzt das Weichplastikmaterial keinen besonders prägnanten Geruch. Anders ist dies bei "frischen" Ködern aus unserer Produktion. Da wir aus Qualitätsgründen fast jeden Weichplastikköder lackieren, riechen diese noch einige Tage nach dem Lösungsmittel des Klarlackes. Dieser Geruch ist unangenehm. In der Saison wird es nicht ausbleiben, dass wir solche frischen Köer ausliefern müssen, da oft dem Bedarf hinterher produziert wird.
Köder, die unangenehm riechen, sollten, wenn möglich, an einem luftigen Ort außerhalb der Wohnung aufgehängt werden. Nach einigen Tagen, abhängig von der Temperatur, ist der Geruch verflogen. Allerdings sind uns genug Fälle bekannt, wo mit ganz frisch lackierten Ködern sofort Angeln gegangen wurde und die Fische gut bissen. Sie scheint der Geruch nicht sehr zu stören.


© 2010 by Roy Polinski | Designed by Roy Polinski
Partnerlinks: Kreativ-Shop.at