Kommentare 2009
Kundenkommentare aus 2009
Michael Kuffner schrieb:
Hallo Herr Polinski,
wir sind gerade vom Nordkap zurück und ich möchte Ihnen, wie versprochen, meine Erfolge mit dem RoyberJig mitteilen:
Zunächst:
Die Verarbeitung ist wirklich Top und die Aktion/Köderspiel im Wasser ist der blanke Wahnsinn!
Da ich das alte Modell fischte, trat das bekannte Problem mit dem 2. Drilling auf, den ich dann am Schwanzende fixierte. Ein Freund fischte bereits das neue Modell und hat mich absolut überzeugt. Die Sinkgeschwindigkeit ist schneller als ich vermutet habe und ich brauchte nur einmal 400g. Auch hier gilt: weniger ist mehr! Die besten Erfolge erzielte ich durch Hochpilken bis ins Mittelwasser und anschließendem Ablassen bis zum Grund. Der Anbiss erfolgte i.d.R. beim Ablassen, wobei die Fische mit dem Köder nach oben schwammen. Manche Anbisse waren unglaublich hart – wahrscheinlich sind die Dorsche mit voller Geschwindigkeit eingestiegen.
Aber auch ohne aktives Pilken reichte die Wellenbewegung aus, um Großdorsche zum Anbiss zu überreden, jedoch fast immer 5 bis 10 Meter über dem Grund. Am Grund stiegen sonst immer wieder sehr gute Schellfische und Steinbeißer ein.
In und unter Köhlerschwärmen bleibt man von Kleinköhlern (dort bis 5 Pfund!!!) verschont. Sobald der Dorsch im Schwarm jagt, spielt der Köder keine Rolle mehr. Wir waren mit 5 Mann an Bord, drei fischten mit Pilkern und zwei mit dem RoyberJig. Die Pilkangler fingen häufiger, große und kleine Dorsche, sowie Köhler. Bei 70 bis 130 Metern Tiefe aber ziemlich anstrengend. Dafür bissen auf dem Jig stets die größeren Dorsche. Zwar wurde der Köder auch von kleineren Exemplaren attackiert, aber nicht gehakt.
Der Begriff „selektives Fischen“ stimmt daher zu 100%!
Fazit: In den Punkten Aktion, Verarbeitung, Optik, und Fängigkeit der beste Gummiköder, den ich bisher gefischt habe.
1. Mit dem Jig fängt nicht mehr, als mit „herkömmlichen“ Pilkern
2. Aber, dafür selektiv, denn die Größe der Fische war immer deutlich über dem Schnitt (max. 26 Pfund)
3. Steinbeißer haben den Jig zum Fressen gern, denn selbst diese faulen Grundfische bissen sogar noch ca. 5 Meter über dem Grund
4. Sogar ein guter Seelachs war dabei (für die kleinen war der Köder zu groß)
Beste Grüße und viel Erfolg mit Ihren neuen Vorhaben!
Michael Kuffner
Oliver Pöhner schrieb:
Guten Tag Herr Polinski,
ich wollte Ihnen mal ein kurzes Feedback zu ihren Ködern geben. Wir waren bis letzte Woche für 12 Tage auf den Lofoten und haben ausgiebig mit ihren Ködern gefischt.
Ich kann vorweg nehmen, dass wir sehr begeistert sind von der Fängigkeit! Wir hatten zwei Farben dabei: das Köhler-Immitat und je in Rot/Schwarz in der Gewichtsklasse "M". Ich hatte auch noch ein Modell in der größe "XL" dabei, in dem der hintere Drilling per Stahldraht verbunden ist.
Wir haben alleine an zwei Tagen 15 Heilbutt gefangen, wobei 13 davon mit auf einen Royber Jig eingestiegen sind (die anderen beiden wurden mit dem (Wettbewerbsprodukt1) gefangen und übrigens... was Sie vielleicht freuen wird: kein einziger Butt auf den (Wettbewerbsprodukt 2) . Beide von uns mitgeführten Farben fingen gleich gut. Wobei wir meistens mit dem Köhler-Immitat gefischt haben. Bei mir lag es allerdings auch daran, dass ich meinen Royber Jig in Rot/Schwarz nach nur ganz kurzer Zeit an einer Felsekannte verloren hatte. Leider, leider...
Wir haben uns im Boot und später in der Hütte viel über ihren Köder unterhalten. Über Fängigkeit, das Spiel im Wasser, Haken, Sprengringe, Lackierung, Gummifisch lässt sich nur Positives berichten.
Einzig zwei Sachen haben wir anzumerken:
- das (leicht bewegliche) Metallteilchen an dem der hintere Drilling befestigt ist, zerschneidet nach ein paar (auch kleineren Fischen) den Gummifisch mit seinen scharfen Kannten. Ein Stück Gummischlauch über dem Metallteil würde vielleicht Abhilfe schaffen. Vielleicht auch wenn die Kannten als solche stärker gegratet wären!?
- bei größeren Fischen (in diesem Fall ein 22 kg Heilbutt) hat die Aufhängung des hinteren Hakens als solches stark gelitten (siehe Fotos zur Anschauung). Kleinere Butts und Dorsche der 10/12 Kilo-Klasse überstand die Aufhängung schadlos ohne zu verbiegen oder - schlimmer noch - sich auszuhebeln. Zum Glück hing der 22kg-Butt aber auch am vorderen Drilling, sonst wäre er sicher im Drill verloren gegangen. Die hintere Aufhängung hing getrennt vom Köder im Fischmaul. Also insgesamt könnte die hintere Aufhängung für meinen Geschmack gerne noch etwas kräftiger ausfallen. Auch die Schraube (was auf den Fotos nicht zu sehen ist), mit der das Plättchen gesichert ist, war stark verbogen.
Auch der andere Butt (28 kg) welcher auf einem der Fotos zu sehen ist, biss auf einen Royber Jig in Schwarz/Rot. Hing allerdings nur am vorderen Drilling, deshalb können wir nicht sagen wie sehr die hintere Aufhängung evtl. gelitten hätte, wenn ein Fisch solche einer Größe am hinteren Haken gehängt hätte!?
In jedem Fall ist die hintere Aufhängung extrem Beansprucht!
Wie gesagt: bzgl der Fängigkeit für Butt (und Dorsch sowieso) ist der Köder über jeden Zweifel erhaben. Die Verarbeitung des Kopfes, die Lackierung und die Qualität des Gummifisches lassen keinen wirklichen Spielraum für Kritik. Haken, Sprengringe - Tip Top! Einzig am Verbindungsstück zwischen hinterem Drilling und Köder kann man - unseren Meinung nach - noch etwas nachbessern und stabiler!
Aber eines ist jetzt schon sicher, wenn der nächste Norwegen-Tripp in 2010 ansteht, sind ihre Köder wieder bei uns im Kasten. Ganz klar!
Es würde mich freuen, wenn Sie mich mit in ihre Verlosung zum "Fangfoto des Jahres" aufnehmen! Danke!
Mit freundlichen Grüßen,
Oliver Pöhner
(Anmerkung von Roy : Natürlich sind auch Kritiken erwünscht, nur daraus lernt man und kann was verbessern. Loblieder schmeicheln zwar der Konstrukteursseele, wiegen aber in trügerischer Sicherheit. In diesem Falle habe ich daraus die Schlussfolgerung gezogen, alle für Heilbutt gedachten Jigs mit der Außenbehakung auszurüsten, die sich als 100% buttsicher erwiesen hat. Alle Schaufelschwanzjigs der Größen M bis XXL haben jetzt diesen Rig.)
Daniel Föhr schrieb:
Hallo Roy,
wir waren beim Fischen auf Röst und dein Superköder hat nicht nur uns,
sondern auch die Guides von Wildwater restlos überzeugt!!!
So konnten wir mit dem Royber in Größe M und L (Farben 01 und 02)u.a.
etliche Dorsche und auch Seelachse über 10 kg fangen, sowie zur Krönung den
bisher schwersten Dorsch in diesem Sommer auf Röst mit 23,8 kg!!!
Auf Vaeröy wird der Royber ja schon sehr erfolgreich von Wildwater-Chefguide
Christian Keskitalo und seinen Kollegen gefischt, speziell auf Heilbutt. Und
auch auf Röst war der Köder dermaßen begehrt, dass der dortige Guide mir
meine Royber vor unserer Abreise alle abgekauft hat!
Meine Gratulation zu diesem Ausnahmeköder!
Im Anhang befinden sich noch ein par schöne Fangfotos!
Viele Grüsse aus dem Allgäu.
Daniel Föhr
